Bernhard Aumann auf der EU Green Week 2026 in Brüssel

EU Green Week 2026 – Europas Zukunft beginnt im Boden

EU GREEN WEEK 2026 · BRÜSSEL · 3.–4. JUNI

Europas Zukunft beginnt im Boden

Warum eine naturpositive Wirtschaft keine Frage des Ob mehr ist – sondern des Wie schnell.

Von Bernhard Aumann · Vorstand, tgo AG (The Good Ones)

Konsortialpartner · Smart Carbon Farming – Interreg Nordwesteuropa

Bernhard Aumann auf der EU Green Week 2026 in Brüssel

Zwei intensive und inspirierende Tage in Brüssel liegen hinter uns. Als Vorstand der tgo AG und Konsortialpartner im Interreg-Nordwesteuropa-Projekt Smart Carbon Farming durfte ich an der EU Green Week 2026 teilnehmen – der wichtigsten Umweltkonferenz der Europäischen Kommission, inzwischen in ihrer 26. Ausgabe – und mich mit führenden Stimmen aus Politik, Finanzwelt, Wissenschaft, Landwirtschaft, Industrie, Biodiversität und Klimaschutz austauschen.

Am deutlichsten war ein klarer Wandel in der Diskussion. Vor wenigen Jahren ging es noch darum, ob Konzepte wie Carbon Farming, Nature Credits, Biodiversitätszertifikate und regenerative Landwirtschaft funktionieren können. Heute lautet die Frage: Wie skalieren wir sie schnell genug, um Europas Ziele für Klima, Biodiversität und Resilienz zu erreichen? Anders gesagt: Wir haben kein Wissensproblem mehr. Wir haben ein Umsetzungsproblem.

VOM ANSPRUCH ZUR UMSETZUNG

„Investing in a Nature-Positive Economy“

Das diesjährige Motto traf die Herausforderung genau. Europa mangelt es nicht an Strategien, Rahmenwerken, wissenschaftlichen Belegen oder politischem Willen. Was jetzt fehlt, ist die Umsetzung. Quer durch alle Sessions – von „Show Me the Money“ über „Nature Credits“ und „Soil: Fertile Ground for Innovation“ bis „Farming with Nature“ – kam eine Botschaft immer wieder: Natur muss Teil wirtschaftlicher Entscheidungen werden. Nicht als Kostenfaktor. Nicht als Pflichtübung. Sondern als messbarer Wert, der Resilienz, Produktivität und langfristigen Nutzen schafft.

DIE ZAHL, DIE DEN SAAL VERSTUMMEN LIESS

Auf jeden Euro, der die Natur schützt, kommen dreißig, die gegen sie arbeiten

In einer der Plenarsitzungen brachte eine einzige Zahl den Saal zum Schweigen: Heute fließt rund 30-mal mehr Kapital in naturschädliche Aktivitäten als in naturpositive Investitionen – ein erheblicher Teil davon aus öffentlichen Mitteln. Laut UNEP State of Finance for Nature 2026 stehen jährlich rund 7,3 Billionen US-Dollar naturschädlicher Finanzströme nur etwa 220 Milliarden US-Dollar für naturbasierte Lösungen gegenüber. Die Frage lautet nicht mehr „Können wir es uns leisten, die Natur zu schützen?“, sondern „Können wir es uns leisten, sie nicht zu finanzieren?“

Ebenso offen wurde ein Spannungsfeld benannt: ein dringender Aufruf, für Natur und Biodiversität zu handeln – und gleichzeitig die Abschwächung und Verschiebung genau der EU-Regeln, die diesen Wandel unterstützen sollen. Wenn das politische Signal uneinheitlich bleibt, wird die Kernfrage nur dringlicher: Wie übersetzen wir Anspruch in Entscheidungen? Denn „naturpositiv“ wird sich am Ende nicht in Reden beweisen, sondern in Risikobepreisung, Kapitalallokation und Verantwortlichkeit.

DIE WERTVOLLSTE INFRASTRUKTUR LIEGT UNTER UNSEREN FÜSSEN

Gesunder Boden ist Infrastruktur

Von allen Sessions ist mir eine besonders im Gedächtnis geblieben: „Soil: Fertile Ground for Innovation – From Sky to Microbes“. Sie sprach aus, was viele noch unterschätzen. Boden ist Infrastruktur – nicht Straßen, Stromleitungen oder Datennetze, sondern Wasserfilter, Kohlenstoffspeicher, Biodiversitäts-Hotspot, Nährstoffkreislauf und Klimaregulator zugleich. Gesunder Boden leistet jeden Tag Milliarden biologischer Prozesse – völlig kostenlos. Jahrzehntelang waren diese Ökosystemleistungen in unseren Wirtschaftssystemen praktisch unsichtbar. Heute werden sie investierbar – und das ist ein tiefgreifender Wandel.

• Speichert Kohlenstoff – und hält CO₂ aus der Atmosphäre fern

• Filtert und speichert Wasser – puffert Hochwasser und Dürre

• Fördert Biodiversität – Lebensraum für Bodenleben und Pilze

• Stärkt die Ernährungssicherheit – und stabilisiert Erträge

• Erhöht die Klimaresilienz – das Fundament für alles andere

CARBON FARMING WIRD ERWACHSEN

Von „Kann das funktionieren?“ zu „Wie skalieren wir es?“

Carbon Farming, Agroforst, Pflanzenkohle, Moor-Wiedervernässung und naturbasierte CO₂-Entnahme sind keine Nischenideen mehr – sie werden zu tragenden Säulen der europäischen Transformation. Dieser Wandel hat jetzt einen regulatorischen Anker: den EU-Rahmen für die Zertifizierung von CO₂-Entnahmen (CRCF, Verordnung (EU) 2024/3012), den weltweit ersten freiwilligen Qualitätsstandard für CO₂-Entnahmen. Die erste Methodik für die CO₂-Entnahme mit Pflanzenkohle ist am 7. Mai 2026 per delegiertem Rechtsakt in Kraft getreten – ein direkter, praktischer Hebel für genau die Arbeit, die wir bei der tgo AG mit Pflanzenkohle, Humusaufbau und Mikroorganismen vorantreiben.

Wonach Investoren wirklich suchen, wurde in vielen Gesprächen mit Fonds, Banken, Versicherern und Unternehmen deutlich: nicht nach schönen Geschichten, sondern nach Messbarkeit, Transparenz, Überprüfbarkeit, Risikominderung und Skalierbarkeit. Genau deshalb gewinnen MRV-Systeme, unabhängige Verifizierung, Fernerkundung und digitales Bodenmonitoring an Bedeutung. Die Zukunft gehört nicht den lautesten Projekten – sondern den glaubwürdigsten.

Natur ist keine Kulisse. Sie ist das Fundament unserer Wirtschaft – und gesunde Böden sind Europas produktivste Infrastruktur.
– Bernhard Aumann, tgo AG

WIEDERHERSTELLUNG MIT INTEGRITÄT

Funktionen wiederherstellen – nicht nur Flächen

Bei den LIFE Awards ist mir ein Gedanke besonders geblieben: Natur wiederherzustellen bedeutet nicht immer, zu kontrollieren, zu bauen oder Komplexität hinzuzufügen. Manchmal geht es darum, der Natur Raum, Zeit und Bedingungen zu geben, um das zu tun, was sie ohnehin kann. Eine Aue, die wieder mit dem Wasser verbunden ist. Ein Feuchtgebiet, das überschüssiges Wasser reguliert. Ein Boden, der Kohlenstoff speichert, Wasser filtert und Biodiversität fördert. Zertifizierung, Nature Credits und CO₂-Zertifikate können diesen Wandel unterstützen – wenn sie auf solider Wissenschaft, Transparenz, unabhängiger Verifizierung und klaren ökologischen Ergebnissen beruhen. Die zentrale Frage ist also nicht nur, wie wir in die Natur investieren, sondern auch: Wie stellen wir mit Integrität wieder her, messen mit Demut und steuern mit Verantwortung?

LANDWIRTSCHAFT ALS LÖSUNG – NICHT ALS PROBLEM

Landwirte gehören zu Europas wichtigsten Lösungsanbietern

Eine der ermutigendsten Entwicklungen war der veränderte Blick auf die Landwirtschaft. Immer mehr Entscheidungsträger erkennen, dass Landwirte nicht das Problem sind – sie gehören zu den wichtigsten Lösungsanbietern für Klima, Biodiversität, Wassermanagement und Ernährungssicherheit. Regenerative Landwirtschaft kann zugleich Kohlenstoff speichern, Wasser halten, Biodiversität fördern, Erträge stabilisieren und neue Einnahmequellen schaffen. Hier liegen einige der größten Chancen Europas – ein Thema, das auch Sessions wie „Can nature reinvigorate the countryside?“ und „Building bridges: From polarisation to restoration“ prägte.

STIMMEN AUS BRÜSSEL

Vielleicht der größte Wert: der Austausch

Unter vielen offenen und ermutigenden Gesprächen sind mir zwei Perspektiven besonders geblieben:

„Wir haben die Rahmenwerke – jetzt geht es darum, sie zum Funktionieren zu bringen. ‚Naturpositiv‘ entscheidet sich nicht in Reden, sondern in Risikobepreisung, Kapitalallokation und Verantwortlichkeit.“
– Nicole Streuli-Fürst, Co-Founder & President, RepRisk – zu Transparenz über Geschäftsverhalten und naturbezogene Risiken

„Wiederherstellung heißt, Funktionen wiederherzustellen – nicht nur Flächen. Manchmal genügt es, der Natur Raum, Zeit und Bedingungen zu geben.“
– Dr. Senda Zarrouk, Ingenieurin & Umweltwissenschaftlerin, AgroParisTech – ein Carbon-Farming-Gruß von Padua nach Brüssel und ein Impuls für künftige Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika bei Bodenregeneration und CO₂-Zertifikaten

VON DER BÜHNE AN DEN VERHANDLUNGSTISCH

Die tgo AG bei „Re:Invest in Nature“

Erstmals bot die Green Week einen eigenen Startup-Investoren-Marktplatz – „Re:Invest in Nature“ –, auf dem Projekte mit naturbasierten Lösungen direkt mit Kapitalgebern zusammenkommen. Wir haben dort zwei sich ergänzende, investierbare Initiativen vor verschiedenen Investoren vorgestellt: eine in Irlands Mooren verwurzelt, eine, die dauerhafte CO₂-Entnahme auf europäischen Höfen skaliert.

Hinweis: Die genauen kommerziellen Konditionen beider Pitches sind vertraulich und nicht Teil dieses öffentlichen Beitrags. Eine vollständige Investorenversion mit Finanzmodell ist auf Anfrage erhältlich.

1 · Peatlands for Prosperity – Irlands Moore wieder produktiv machen

Ein Konsortialvorschlag für Irlands Moor-Grafschaften – die tgo AG gemeinsam mit der Green Restoration Ireland Co-operative und Castlepollard Local Development. Die Idee ist bestechend einfach: Paludikultur, also „nasse Landwirtschaft“ – produktive Landnutzung auf wiedervernässtem Torf, die den Kohlenstoff im Boden hält, Treibhausgasemissionen stark senkt und Landwirten trotzdem ein Einkommen sichert.

Schaubild: Wiedervernässung der Randzonen schützt den Moorkern

Der Ansatz schützt den intakten Kern eines Moores, indem die äußeren Zonen sich rechnen: Den degradierten mittleren Ring wiedervernässen und bewirtschaften, am landwirtschaftlichen Rand den Wasserstand schrittweise anheben – dann stellt sich der Wasserspiegel im naturnahen Kern von selbst wieder ein. Systemdenken im Landschaftsmaßstab. Bewährte Kulturen auf den Demobetrieben des Konsortiums zeigen bereits echte Märkte und Importersatz:

• Moorbeeren – Heidelbeere, Cranberry, Aronia (heute zu 98–100 % importiert)

• Torfmoos für torffreie Kultursubstrate

• Rohrkolben und Schilf für Bau, Textilien und Verpackung; Rohrglanzgras als Futter

• Paludikultur-Holz (Erle, Pappel), Weide als Biomasse – und Pflanzenkohle aus Holz von abgetorften Flächen

Aus einer einzigen Maßnahme ergeben sich sechs Gewinne: Klima und Kohlenstoff (70–90 % weniger Emissionen), sauberes Wasser, Schutz vor Hochwasser und Dürre (Torf speichert etwa das 20-Fache seines Gewichts an Wasser), wiederhergestellte Biodiversität, mehrere Einkommensquellen für Betriebe und neue Arbeitsplätze auf dem Land in Verarbeitung, Technik, Ökotourismus und Bildung. Entscheidend: Öffentliche Mittel schaffen die Infrastruktur, während Landwirte mit der Fläche verdienen – ein Geschäftsmodell, kein Subventionskreislauf. Unter dem CRCF kann irische Paludikultur in allen drei Bereichen anrechenbar werden: Carbon Farming (Moor-Wiedervernässung und Humus), Speicherung in Produkten (Schilf, Rohrkolben und Holz in Baustoffen) und dauerhafte Entnahme (Pflanzenkohle). Eine erste Vorlage für eine Grafschaft ist bereit zur Umsetzung und Übertragung – eine echte Infrastrukturchance im kontinentalen Maßstab.

Dahinter steht: ein fertiges Konsortium – Landwirte und Grundeigentümer, die Torfstecher-Gemeinschaft, die gemeinnützige Genossenschaft Green Restoration Ireland sowie deutsche und irische Technologiepartner (Regenis MAX Pflanzenkohle / REW Quakenbrück, das Greifswald Moor Centrum und MRV per digitalem Zwilling).

2 · Naturbasierte CO₂-Entnahme – Pflanzenkohle & Terra Preta

Unser zweiter Pitch, gemeinsam mit der Humus Guru GmbH präsentiert, setzt an der Glaubwürdigkeitslücke im Kern der CO₂-Märkte an. Die meisten Zertifikate beruhen heute auf vorübergehender Speicherung über 10–30 Jahre und sind umkehrbar; fossile Emissionen dagegen wirken über Jahrhunderte. Die Antwort heißt Dauerhaftigkeit. Ein integriertes, naturpositives System speichert CO₂ über 500 bis mehr als 2.000 Jahre in pflanzenkohlehaltigen Terra-Preta-Böden – und stellt dabei degradierte Agrarflächen wieder her, fördert die Biodiversität und erzeugt erneuerbare Energie.

Schaubild: Kreislauf aus naturpositiver Landwirtschaft, Biomasse und Energie

Das System ist ein sich selbst verstärkender Kreislauf: Naturpositive Landwirtschaft und Agroforst erzeugen Biomasse, die Pyrolyse wandelt sie in dauerhafte Pflanzenkohle und erneuerbare Wärme um, und die Pflanzenkohle kehrt als Terra Preta auf die Fläche zurück – sie verbessert Wasserspeicherung, Bodenleben und Fruchtbarkeit, wodurch wiederum mehr Biomasse wächst. Es ist eine der wenigen naturbasierten Lösungen, die dauerhafte, messbare CO₂-Entnahme liefert (zertifizierbar nach dem European Biochar Certificate) und zugleich Ökosysteme in großem Maßstab wiederherstellt – mit Zusatznutzen bei erneuerbarer Energie und Produktivität der Betriebe.

Es ist auf den politischen Rückenwind in Europa ausgelegt – CRCF, Wiederherstellungsverordnung, Biodiversitätsstrategie, GAP-Reform und EU-Bodenstrategie – und auf die schnell wachsende Nachfrage von Unternehmen nach dauerhafter CO₂-Entnahme, etwa bei Käufern wie Microsoft, Stripe, Shopify, Frontier und Swiss Re. Das Modell zahlt auf die UN-Nachhaltigkeitsziele 2 (Kein Hunger), 7 (Saubere Energie), 13 (Klimaschutz) und 15 (Leben an Land) ein.

PROGRAMM-HIGHLIGHTS

Zwei Tage, eine Richtung

Uhrzeit

Mittwoch, 3. Juni – Tag 1

13:30

Eröffnung der Green-Week-Konferenz

14:00

Hochrangiges Plenum: Investing in nature, investing in resilience

14:50

Show me the Money

16:05

Show me the Model – Nature, the business case

16:55

Nature Credits

18:00

LIFE Awards

Donnerstag, 4. Juni – Tag 2

09:10

Öko-Unternehmer Louis De Jaeger

10:00

Soil: fertile ground for innovation – from sky to microbes

11:40

Can urban greening and urban development go hand-in-hand?

13:45

Kamingespräch – Wild Romania: Conservation, Restoration, Recreation

15:15

Farming with Nature

Abschluss mit Eric Mamer, Generaldirektor der GD Umwelt (DG ENV)

MEINE ERKENNTNISSE AUS BRÜSSEL

Drei Überzeugungen, bestärkt

• Die Ära der Pilotprojekte geht zu Ende. Europa sucht skalierbare Lösungen, nicht noch mehr Machbarkeitsnachweise.

• Natur braucht Geschäftsmodelle. Nicht, um Natur zu verkaufen – sondern weil Kapitalströme umgelenkt werden müssen.

• Boden wird zum strategischen Vermögenswert. Böden regenerieren, Wasser speichern und Kohlenstoff binden schafft sichtbaren und zunehmend honorierten Wert.

Die Zeit zu handeln ist jetzt

Über die Zukunft des Klimaschutzes wird nicht allein in Konferenzsälen entschieden. Sie entscheidet sich auf Feldern, in Wäldern, Feuchtgebieten, Unternehmen, Finanzinstituten und Kommunen – dort, wo Wissenschaft auf Praxis trifft, Politik auf Investition und messbare Umweltergebnisse echten Wert schaffen. Europa hat das Wissen, die Innovationskraft und die Menschen. Jetzt müssen wir die Umsetzung beschleunigen.

Mit Dank an die vielen Menschen, die Einblicke geteilt, Perspektiven hinterfragt und Kooperationen ausgelotet haben – darunter Nicole Streuli-Fürst, Dr. Senda Zarrouk, Hojjat Mansourpour, Kiri Campbell, Frederik Van de Perre, Martine van Weelden, Giuseppe Dodaro, Max Kolb, Livia Mello, Gemma Parkes, Marco Lambertini, Balázs Hamar, Nathalie Lhayani, Patrick Goodman, Matteo Nenciolini, Aigar Kallas, Vicente García Albert, Sonja Stuchtey, Lucio Brotto, Alessandro Leonardi und viele mehr.

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Quellen & Hintergrund: EU Green Week 2026, Brüssel, 3.–4. Juni 2026, Motto „Investing in a Nature-Positive Economy“ (Europäische Kommission, GD Umwelt) · UNEP State of Finance for Nature 2026 (Verhältnis ≈ 30:1; rund 7,3 Bio. US-$ naturschädlich vs. rund 220 Mrd. US-$ für naturbasierte Lösungen) · EU-Rahmen für die Zertifizierung von CO₂-Entnahmen (CRCF, Verordnung (EU) 2024/3012), Methodik für Pflanzenkohle (Delegierte Verordnung (EU) 2026/285) in Kraft seit 7. Mai 2026 · Investorenunterlagen der tgo AG „Peatlands for Prosperity“ und „Re:Invest in Nature 2026 – Nature-Based Carbon Removal“ (vertraulich; kommerzielle Konditionen hier ausgelassen).